Wittenbergplatz - ein Ort voller Leben, ein Ort der Begegnung.

Die Historie

Der Wittenbergplatz in der City West, zwischen Tauentzien und Kleiststraße sowie Ansbacher-und Bayreuther Straße gelegen, verdankt seine Entstehung der großzügigen Planung des Berliner Baumeisters und Architekten James Hobrecht. 1889-1892 angelegt, erhielt der Platz seinen Namen nach General Graf von Tauentzien, dem nach der erfolgreichen Erstürmung von Wittenberg der Beiname „von Wittenberg“ verliehen wurde. 1902  verkehrten hier die ersten so genannten Stammbahnlinien, ein Bahnhof wurde gebaut.

Die Kunst

Neugierig mustert der „Berliner Fenstergucker“ die Passanten, die in Richtung Bahnhof gehen. Er gehört zu den zwölf Plastiken, die sich um einen ovalen Pilz gruppieren. An seiner Spitze tritt Wasser als kleine Fontäne aus, fällt schleierförmig über die Ränder der Deckschale. Der Südbrunnen am Wittenbergplatz, ein öffentliches Kunstwerk aus Granit, Kupfer und Bronze, trägt seinen schönen Namen „Lebensalter“ zu Recht. Jung und Alt verweilen hier am Wasser in der begrünten Anlage auf den Bänken.